Lipper Gang: Grabung am 09.04.2011
von Helmut Olwig
Teilnehmer: Stefanie Middeke AGHKL,Frank Aaron AGHKL,Peter Seidler AGHKL,Andreas Erlemeyer AGHKB,Tim Füßmann AGHKB, Jürgen Tuschinsky HFN, Wolfgang Tröster HGN, Helmut Olwig (Bericht) HGN
Das Grabungsteam
|
Nach über einem halben Jahr Pause kam der heutige Termin recht kurzfristig zu Stande und so war es nicht verwunderlich, dass erst zwei Tage zuvor genügend Teilnehmer sich zusammengefunden hatten. Die AGHKL wurde u. a. von zwei neuen Mitgliedern (Frank Aaron und Peter Seidler) vertreten
Zunächst folgte die übliche Einrichtung der Grabungsstelle bzw. der Örtlichkeiten. Dabei wurde festgestellt, dass unsere lange Abwesenheit Spuren hinterlassen hatte. Die Leuchtkörper am Beginn des Lippergangs sind ausgefallen und die Höhlenführer haben hierfür keine Ersatzlampen. Für die Besucher ist dieses natürlich ärgerlich, da sie bei der Führung nur auf ein schwarzes Loch schauen.
Ein Fundstück
|
Die HGN-Holzkiste steht nicht mehr an den angestammten trockenen Ort sondern wohl seit längerer Zeit im Führungsgang
unter einer Tropfstelle. Hierdurch ist sie komplett durchnässt und schimmlig. Sie ist somit nicht mehr brauchbar.
Für die Materialien darin (Handlampen etc.) muss ein anderer Aufbewahrungsort gefunden werden.
Durch die lange Pause war der Gang ziemlich abgesoffen. Insbesondere zwischen der Grabungsfront und der Querkluft hatte sich ein 6m langer See gebildet, der zunächst trockengelegt werden musste.
Ein Fund
|
Gegen 11.00 Uhr begannen wir mit der eigentlichen Grabung. Den Vortrieb übernahm Jürgen, während Andreas, Frank, Steffi und ich die weiteren Positionen im Gang besetzen und Tim, Peter und Wolfgang für den Abtransport des Lehms im Führungsgang sorgten. Probleme beim Abbau hatte Jürgen zunächst mit den unteren Schichten, welche aus versinterten Konglomerat bestanden, während die oberen Schichten relativ trockenen Lehm enthielten.
Nach dem Mittag mussten wir leider auf Frank seine Hilfe verzichten, da er noch einen anderweitigen Termin hatte. Die Positionen wurden nun durchgetauscht. Jürgen, Wolfgang und Steffi erledigten nun die Arbeit im Führungsgang, während Andreas, Peter, Helmut und Tim im Lippergang verschwanden.
Ein schöner Fund
|
Der Vortrieb wurde von Tim übernommen, der ein sehr beachtliches Grabungstempo vorlegte. Zum Feierabend verließ er dann auch vorzeitig den Gang, schließlich dauerte es noch fast 20 Minuten bis der von ihm abgetragene Lehm abtransportiert war.
Am Ende des Grabungstages, gegen 16.00Uhr, stand wiederum ein voller neuer Meter Ganglänge auf der Erfolgsseite.
Den bisher vermessenen 36m stehen nunmehr ca. 41-42m realer Ganglänge gegenüber.
Der Gang scheint, nach der im Sommer vergangenen Jahres überwundenen Engstelle, nunmehr wieder links zu ziehen
wobei er an Breite gewinnt. Die Decke ist sehr eben. Der Lehm ist derzeit recht trocken und gut abbaubar.
Geschiebematerial
|
Aus der Querkluft (nunmehr rund 7 Meter von der Grabungsstelle entfernt) war wiederum ein schwacher gleichmäßiger Luftzug zu bemerken.
Da nunmehr die letzte vorrätige Lore verschlissen ist, muss für die kommende Grabung unbedingt Ersatz besorgt werden.
Ggf. müsste aus HGN-Mitteln ein Zukauf erfolgen, da derzeit niemand über Beziehungen verfügt gebrauchte 25/30l-Lanister zu beschaffen.
Wie üblich klang der Grabungstag im Höhlencafe bei Kaffee (von den Landfrauen gesponsert) und Kuchen aus.
Zurück zu Projekte Zurück zum Seitenanfang







Das Grabungsteam
Ein Fundstück
Ein Fund
Ein schöner Fund
Geschiebematerial